Ein Wort zum Thema Lastschriftverfahren:

Wir wissen, dass sich einige damit schwer tun, eine Lastschrift-Einzugsermächtigung für ihr Bankkonto zu erteilen. Wir sind aber gezwungen, diesen Weg zu gehen. Das hat seinen guten Grund. In der Anfangszeit wurde mit der ersten Zeitschrift des neuen Jahres eine Rechnung verschickt, mit der Bitte um Überweisung. Das klappte auch ganz gut. Die Zahlungsmoral wurde dann aber immer schlechter.

Lastschriften verhindern Vergesslichkeit. Deshalb haben wir dieses Verfahren im Jahr 2002 eingeführt. Der größte Teil der Abonnenten versteht dies, 95 Prozent machen inzwischen mit. Der knappe Rest der Leser aus der Anfangszeit weigert sich. Diese Abonnenten erhalten nach wie vor eine Rechnung. Ergebnis: die Hälfte von ihnen bezahlt nicht. Also Zahlungserinnerung schicken. Wieder reagiert die Hälfte nicht. Zweite Mahnung schicken. Auch die wird dann wieder von 20 bis 30 Prozent einfach ignoriert. Konsequenz ist die Kündigung des Abonnements unsererseits.

Diese schlechte Zahlungsmoral in Verbindung mit mangelhaften Umgangsformen hat uns veranlasst, ein neues Abonnement nur wirksam werden zu lassen, wenn eine Lastschrift-Einzugsermächtigung vorliegt. Die Erfahrung zeigt, bestellt ist schnell, aber wenn es ans Zahlen geht, lässt man sich reichlich Zeit. Dies hat bei uns viel Ärger verursacht, unnötig Zeit und Geld gekostet.

Wer wirklich Interesse an dieser Zeitschrift hat und die ehrenamtliche Produktion unterstützen will, der wird sicher auch Verständnis für diese Vorgehensweise mit dem Lastschrifteinzug haben. Besten Dank.